Geschichte

Wie alles anfing...

Anfang der 1990er Jahre erhielt der Ingenieur Ton Grahmbeek durch die damalige Niederländische Blindenorganisation SBBS den Auftrag, einen Standard für Blindenleitsysteme zu entwickeln. Anlass waren die großen Unterschiede zwischen den bestehenden Leitstreifen und -markierungen, sodass es für viele Blinde und Sehbehinderte häufig nicht deutlich war, wo die Wegführung verlief, der sie folgen sollten.

Nachdem er sich mit Betroffenen ausgetauscht hatte und ihnen vor allem auch bei der Fortbewegung mit dem Taststock zugeschaut hatte, entwickelte Ton Grahmbeek einen Leitstreifen, der sowohl den Tastsinn optimal stimuliert als auch das gegebenenfalls noch vorhandene restliche Sehvermögen sowie das Gehör anspricht.

Um seinen Entwurf in der Praxis zu testen, verlegte Grahmbeek eigenhändig eine Reihe von Routen, für die er ein Zweikomponenten-Epoxidharz verwendete. Dieses Material war zuvor noch nicht für einen derartigen Zweck zum Einsatz gekommen, erwies sich aber schnell als eine qualitativ hochwertige Alternative zu den gängigen Materialien.

Was vor gut 25 Jahren mit einer Studie begann, ist mittlerweile zu einem stark wachsenden Unternehmen geworden, das in den Beneluxstaaten als Marktführer für taktilen Bodenindikatoren gilt. TG Lining verfügt heute über ein engagiertes Team von Projektleitern und Verlegespezialisten und operiert seit dem Jahr 2012 von der modernen Geschäftszentrale im niederländischen Ort Heiloo aus, die auf zukünftiges Wachstum ausgelegt ist.